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IoT / Industry 4.0

Projekt #1 – Alexa update 1

Jetzt habe ich Geschmack gefunden und das ganze Setup erweitert. Als erstes kam ein Bewegungsmelder fürs Bad hinzu und dann auch noch eine weitere Beleuchtung für die Küche. Jetzt hört schon die halbe Wohnung auf mein Wort.

Zum Bad, der Bewegungsmelder funktioniert sehr gut. Der Bereich auf den reagiert wird ist nicht konfigurierbar. Man kann aber verschiedene Helligkeiten für verschiedene Tageszeiten angegeben – also z.B. ein Nachtlicht. Weiterhin ist die Ausschaltzeit bei Nichtbewegung frei konfigurierbar. Jetzt muss ich mich nur daran gewöhnen nicht mehr den Schalter zu benutzen.

Die Beleuchtung für die Küche sollte auch aufs Wort hören und großflächig sein. Daher habe ich mich für ein Lightstrip entschieden. 2m Lichtband – frei farblich konfigurierbar.

Funktioniert alles zusammen super. ich hoffe das Problem mit der Hue-Cloud passiert nicht öfter. Wie bereits erwähnt, lokal in der Wohnung funktioniert die Steuerung auch immer über WLAN und der Hue-App. Nachteil der Hue-App – geht nur im eigenen WLAN. Alexa geht aber überall – ich sehe also den Status der Lampen auch wenn ich im Büro bin und kann diese auch schalten.

Als nächstes geht ums Programmieren von Alexa. Ist für mich insoweit interessant, dass ich mich endlich mal sinnvoll mit AWS und Lambda beschäftigen kann. Freu mich schon drauf.

Projekt #1 – SmartHome – mit Alexa

Ich bin ja nun schon länger mit den IoT Themen unterwegs. SmartHome ist da auch immer wieder ein Thema und natürlich auch Amazon’s Alexa. Alexa hatte sich 2018 schon sehr gut im Freundeskreis als Partykracher erwiesen. Schon verrückt was da im Laufe eines Abends Alexa so gespielt oder erzählt wird. Man sollte aber unbedingt die Einkaufsfunktion ausschalten …

Amazon Echo wurde also gekauft und dazu auch zwei Philipis Hue Lampen mit entsprechender Hue Bridge. Die Installation ist sehr einfach – es sollten sich aber wohl alle Geräte im selben WLAN tummeln. Die Steuerung der Lampen kann über die Hue App oder über die Alexa App erfolgen. Über Alexa geht das Ganze auch per Sprachsteuerung.

Es sei denn, das hier passiert:

Ich dachte erst, ich habe wieder was kaputt gespielt – aber die Hue-Cloud war offline.

Erstes Fazit:

  • die Spracherkennung des Echo ist wie erwartet super
  • Steuerung von Lampen per Stimme via Alexa erfolgt erstaunlich schnell
  • das ganze System scheint noch nicht so stabil zu sein. Bei dem erwähnten Ausfall hat die Hue App weiterhin funktioniert
  • Großes PRO: die Lampen funktionieren auch so normal weiter per Ein/Aus-Schalter

Update zur Fischertechnik

Heute wurden die Raspberry Pi konfiguriert, die Verbindung zu den Fischertechnik TXT Controllern getestet und außerdem ist die Anbindung in die Watson IoT Cloud erfolgt. Alles hat gut funktioniert … bis eben, da war dann meine IBM Bluemix Instanz offline. War wohl ein dezenter Hinweis ins Wochenende zu gehen.

Konkret laufen die TXT Controller jetzt mit der neuesten Fischertechnik Firmware. Damit ist problemlos eine Anbindung via USB an einen Raspberry Pi möglich. Hierzu muss nur die Python Class „ftrobopy“ auf dem Raspberry Pi installiert werden => sudo pip3 install ftrobopy

Die verfügbaren Routinen von ftrobopy sind hier beschrieben: https://github.com/ftrobopy/ftrobopy/blob/master/manual.pdf

Eine Anbindung mehrerer TXT Controller an einen Raspberry Pi ist via USB nicht so einfach möglich, da die IP-Adresse der TXT Controller fest definiert wurde. Über WLAN wäre aber DHCP möglich. Allerdings macht in unserem Showcase eine 1:1 Zuordnung von TXT-Controller und  Raspberry Pi durchaus Sinn, da die Raspi auch als Edge-Device fungieren sollen.

Das Monster erwacht aus dem Winterschlaf

Wir hatten bei der Detecon zusammen mit der Software AG letztes Jahr einen Edge Computing Showcase mit Fischertechnik als Modellfabrik gebaut, der u.a. auch auf der CeBIT und der Hannover Messe zu sehen war.

Nun wurde es Zeit die ‚alte Kiste‘ zu reaktivieren (erstmal entstauben) um neue spannende Dinge zu probieren. Wir setzen jetzt auf Raspberry Pi als Edge Device und Steuergerät für die Fischertechnik, die damit auch viel stabiler läuft. Das Ganze dient auch der Visualisierung der IoT Reference Architecture.

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Neu ist diesmal auch die Einbindung eines Hochregal-Lagers.

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Zu den technischen Details zum Setup (Steuerung mit Node-Red) und Cloud-Anbindung (wird wohl Watson IoT/Bluemix)  später mehr.

Sneak Preview – Telekom SMARTbox IO

Gestern bekam ich die neue Telekom SMARTbox für die Erfassung von Maschinendaten (IIoT). Hier ein paar Details:

https://iot.telekom.com/shop/komplettpakete/industrial-machine-monitoring.html

Das Paket beinhaltet ein IoT-Gateway, Anschlüsse für bis zu 10 Geräte (Modbus, EIA-485), ein SIM-Karte mit GSM 2G/3G Konnektivität sowie einen Zugang zur Telekom M2M Cloud der dinge. Ob das jetzt schon NB-IoT ist muss ich noch untersuchen. Hier mal ein Bild der Anschlüsse.

 

Mehr Details demnächst, wenn ich die Box in unserem Detecon DEC (Digital Engineering Center) in einen Showcase einbaue und mit Sensordaten füttere.

5er BMW Connected Car – Ist das die Krönung ?

Mein Fazit vorneweg: Ich will meinen alten 5er zurück und nicht so ein „Connected Car“-Gedöns !

Aber nun mal im Einzelnen – BMW rühmt sich mit dem Connected Car Award u.a. in den Kategorien „Internet“ und „Komfort“ und macht Werbung als „Bestes Connected Car“. Aber woran reibe ich mich ?

1. Driving Assistent

Teil einen Paketes ist der Driving Assistent (zum Glück nicht Driving Assistent Plus). Dieser beinhaltet u.a. einen Spurwechselwarner und eine Auffahr- und Personenwarnung mit City-Bremsfunktion. In Gefahrensituationen bis 70 km/h warnt mich das Auto akustisch und visuell vor realen und ‚angeblichen‘ Gefahren. Unlustig wird das Ganze, bei einem Fehlalarm im Zusammenhang mit der Bremsfunktion – wenn das Auto ohne wirklichen Grund den Anker wirft, also eine Vollbremsung macht. Ist mir schon zweimal passiert und es lässt sich leider nicht permanent abschalten. Super !

2. LTE / WLAN

Im Auto ist jetzt auch eine SIM-Karte und WLAN verbaut. Diese stehen aber in Konkurrenz zu meinem iPhone. Es ist nicht ersichtlich, wann welche Daten über welche Verbindung laufen. Könnte mir egal sein, aber leider verbindet sich nun das iPhone mit dem BMW nun über WLAN und über Bluetooth exklusiv. Führt dazu, dass z.B. die Apple Watch oder andere Dienste außen vor sind.

3. Apple Car Play

Warum habe ich mir Car Play dazukonfiguriert. Ich dachte, dann hätte ich die Apps meines iPhones auf dem großen Monitor. Falsch gedacht ! Die nutzbaren und dargestellten Apps stellen keinen Mehrwert dar. Alle Dienste sind so oder so ähnlich auch nativ im BMW vorhanden, wie Musik, Karten, Telefon. Vielmehr hat man jetzt zwei konkurierende Systeme (BMW/iPhone), die mir ziemlich willkürlich und unvorhersehbar Ihre Dienste anbieten. Manche freuen sich über zwei Sprachassistenten oder zwei verschiedene Karten – ich nicht.

Für mich sieht das Ganze nicht sehr durchdacht aus. Was passiert, wenn man z.B. noch Android unterstützen möchte ? Oder neue Dienste, die erst in zwei Jahren rauskommen. Hier fehlt eine generische standardisierte „Connected Car-Architektur“, bei der sich Services auch konfigurieren und abschalten lassen.

Was ist gut und sticht heraus ?

1. RTTI

Das Real Time Traffic Information System ist sehr gut und ich möchte es nicht missen. Über Google bekommt man sicher genauso gute Informationen, aber diese sind wieder nicht integriert.

2. Fahrdynamic / Bremsen

Ich durfte an einem Fahrsicherheitstraining teilnehmen und wurde nicht enttäuscht. Das Auto macht das, was es soll und das sehr gut. ESP und DSC machen Ihre Sache gut und das größte Risiko sitzt in diesem Fall hinterm Steuer.

Mein Fazit zum Schluss, liebe BMW und sonstige Hersteller. Bitte macht das, was Ihr könnt, sichere und schöne Autos bauen. Falls Ihr über den Tellerrand schaut, dann bitte immer mit einem Knopf, um es abzuschalten zu können. Und eine architektonische Gesamtbetrachtung (für Services und Dienste) im Vorfeld würde auch nicht schaden.

Das Thema „Connected Car“ sehe ich persönlich immer noch in einer sehr frühen Beta-Phase und wenn BMW die Spitze ist, dann bekomme ich es mit der Angst zu tun, was sonst noch so rumfährt.

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